Lasermessgeräten sollen umgerüstet werden


Der saarländische Verfassungsgerichtshof hat entschieden: Wenn geblitzt wird, müssen die Rohdaten der Geblitzten gespeichert werden. Nun reagieren erste Hersteller von Blitzgeräten auf das Urteil.

Nach dem Urteil des Saarländischen Verfassungsgerichtshofs sind Geschwindigkeitsmessungen ohne überprüfbare Messdaten nicht gerichtsfest. Jetzt wollen erste Hersteller, wie z.B. Jenoptik ihre Lasergeräte nachrüsten. Mit einem Softwareupdate sollen Daten gesichert werden. Das neue Konzept wird dem Physikalisch-Technischen Bundesanstalt zur Prüfung vorgelegt, heißt es von den Unternehmen.

Grundrechte von geblitzten Fahrern auf ein faires Verfahren seien nicht gewährleistet, wenn die Messergebnisse nicht mehr überprüfbar sind, so der Saarländische Verfassungsgerichtshof.

Auch in Rheinland-Pfalz wurde bereits Beschwerde gegen die Messgeräte beim Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz eingereicht. Hintergrund der Beschwerde ist der Fahrer eines Pkw, der Anfang 2018 außerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit 34 Stundenkilometer zu schnell gewesen sein soll. Er wurde mit einem Mobilen Lasergerät geblitzt.

Sie wurden geblitzt und haben Zweifel an einer Messung? Wenden Sie sich an unsere Fachanwälte!

Foto: Verlag für Anzeigenblätter

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